Sucht­prä­ven­ti­ons Semi­nar für Füh­rungs­kräf­te und Aus­bil­der

Unse­re Trai­ner freu­en sich auf Sie

In unse­ren Semi­na­ren beleuch­ten wir ver­schie­de­ne Aspek­te einer viel­schich­ti­gen Krank­heit: der Sucht. Sie ler­nen, was eine Sucht über­haupt ist und wie sie ent­steht. Dazu prä­sen­tie­ren wir Ihnen Zah­len, Daten und Fak­ten, die auf­rüt­teln – denn eine Such­ter­kran­kung ist schon lan­ge nicht mehr das, was nur „die Ande­ren“ betrifft.
Wir klä­ren Sie über die Rech­te und Pflich­ten, die sie als Ver­ant­wort­li­cher und/oder Füh­rungs­kraft inne­ha­ben, sowie über recht­li­che Aspek­te inner­halb des Betrie­bes auf.
Dass Such­ter­krank­te in den meis­ten Fäl­len ihre Nei­gun­gen zu ver­ste­cken ver­su­chen, ist hin­rei­chend bekannt. Aber wie erken­nen Sie, dass jemand in Ihrem Umfeld an einer Sucht erkrankt ist? Wir schu­len Sie dar­auf, ers­te Anzei­chen einer Erkran­kung zu erfas­sen.
Sie wer­den auf das jewei­li­ge und indi­vi­du­el­le Rea­li­täts­emp­fin­den der Betrof­fe­nen sen­si­bi­li­siert – und wie sie mit die­ser umge­hen kön­nen. Sie erfah­ren, wie Sie den Mit­ar­bei­ter anspre­chen, adäquat reagie­ren und sich auf ein Gespräch mit die­sem vor­be­rei­ten kön­nen, in dem das Ver­trau­en und die gegen­sei­ti­ge Wert­schät­zung erhal­ten blei­ben.
Wir erklä­ren Ihnen den 5 Stu­fen­plan, der einen Leit­fa­den für den Umgang mit erkrank­ten Mit­ar­bei­tern dar­stellt und wie er auf indi­vi­du­el­le Situa­tio­nen und Bedürf­nis­se eines Betrie­bes ange­passt wer­den kann.

Semi­nar­in­hal­te:

  • Zah­len / Daten / Fak­ten
  • Basis­in­fos zum The­ma Sucht
  • Wor­an erken­ne ich das jemand Sucht­mit­tel­auf­fäl­lig ist?
  • Rech­te und Pflich­ten von Füh­rungs­kräf­ten
  • Recht­li­cher Aspekt im Betrieb
  • Rich­tig reagie­ren
  • 5 Stu­fen­plan
  • Wie spre­che ich den MA/Azubi an
  • Wie berei­te ich mich auf ein Gespräch vor?

Pri­mär­prä­ven­ti­on

Vor­beu­gungs­maß­nah­men, d.h. Akti­vi­tä­ten, die sich an die gesun­den Arbeit­neh­mer und Arbeit­neh­me­rin­nen rich­ten, und dazu bei­tra­gen, das Ent­ste­hen von phy­si­schen, psy­chi­schen und sozia­len Beein­träch­ti­gun­gen zu ver­hin­dern, wer­den als Pri­mär­prä­ven­ti­on bezeich­net. Bereits vor­han­de­ne Anla­gen und Mög­lich­kei­ten der Beschäf­tig­ten wer­den geför­dert. Die Mit­ar­bei­ter und Mit­ar­bei­te­rin­nen wer­den für posi­ti­ve wer­te und Zie­le sen­si­bi­li­siert.

Was will Pri­mär­prä­ven­ti­on errei­chen?

Zie­le der Maß­nah­men sind:

  • För­de­rung eines bewuss­ten Umgangs mit Sucht­mit­teln
  • Ange­bot attrak­ti­ver Alter­na­ti­ven in sämt­li­chen Berei­chen
  • Infor­ma­ti­on über die Risi­ken des Sucht­mit­tel­miss­brauchs für die gesam­te Beleg­schaft ein­schließ­lich der Aus­zu­bil­den­den
  • Infor­ma­ti­on über Co- Abhän­gig­keit, Erler­nen von kon­struk­ti­ven Ver­hal­tens­mög­lich­kei­ten im Umgang mit sucht­mit­tel­auf­fäl­li­gen Mit­ar­bei­tern und Mit­ar­bei­te­rin­nen
  • Vor­bild­ver­hal­ten der Mei­nungs­bild­ner auf Manage­ment- und Arbeit­neh­mer­sei­te
  • Ana­ly­se risi­ko­för­dern­der Fak­to­ren
  • Gesun­de und bewuss­te Lebens­füh­rung und Arbeits­ge­stal­tung, geziel­te Gesund­heits­för­de­rung

Wo setzt Pri­mär­prä­ven­ti­on im Betrieb an?

Betrieb­li­che Prä­ven­ti­ons­maß­nah­men set­zen auf drei ver­schie­de­nen Ebe­nen gleich­zei­tig an.

Wir unter­schei­den:

  • Struk­tu­rel­le Maß­nah­men
  • Stoff­be­zo­ge­ne Maß­nah­me
  • Per­so­nen­be­zo­ge­ne Maß­nah­men

Struk­tu­rel­le Maß­nah­men

Die Akti­vi­tä­ten in die­sem Bereich betref­fen die kon­kre­te Arbeits­si­tua­ti­on. Risi­ko­för­dern­de Fak­to­ren wer­den ana­ly­siert.
Die Ana­ly­se umfasst ein­mal die direk­te Gefähr­dung der Beleg­schaft durch sucht­aus­lö­sen­de Stof­fe oder trink­freu­di­ge Kol­le­gen und Kol­le­gin­nen. Sie meint aber auch die eher indi­rekt wir­ken­den Arbeits- und Lebens­be­din­gun­gen, die Stress aus­lö­sen und damit sucht­för­dern­den Cha­rak­ter haben kön­nen.

Pri­mär­prä­ven­ti­ve Maß­nah­men im Bereich der direk­ten Gefähr­dung

Sucht­re­le­van­te Lösungs­mit­tel (nitro­hal­ti­ge Lacke, Ver­dün­nun­gen etc.) durch and­re erset­zen, wo dies mög­lich ist. Kei­ne sucht­ge­fähr­de­ten oder –kran­ken Mit­ar­bei­ter und Mit­ar­bei­te­rin­nen in unmit­tel­ba­rer Umge­bung die­ser Stof­fe ein­set­zen, falls der Ersatz der Stof­fe nicht mög­lich ist Trink­freu­di­ge Kol­le­gen und Kol­le­gin­nen anspre­chen und gemein­sam mit ihnen und den Ver­ant­wort­li­chen über­le­gen, wie das Grup­pen­ver­hal­ten beein­flusst wer­den kann.

Im Bereich der indi­rek­ten Gefähr­dung gilt es, bestimm­te Risi­ko­be­rei­che zu iden­ti­fi­zie­ren und ent­spre­chen­de Gegen­maß­nah­men zu ergrei­fen.

Mög­li­che Stress- Aus­lö­ser sind zum Bei­spiel:

  • Unkla­re und feh­len­de Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen Vor­ge­set­zen und
  • Mit­ar­bei­tern
  • Arbeits­über­las­tung
  • Unter­for­de­rung
  • Unkla­re Ver­ant­wor­tungs­be­rei­che
  • Man­geln­de oder zu star­ke Auto­ri­täts­struk­tur
  • Unfle­xi­ble Arbeits­zeit und Arbeits­platz­ge­stal­tung etc.

Um die­se The­ma­tik angst­frei bespre­chen zu kön­nen, ist in die­sem Bereich die Bil­dung klei­ner Arbeits­grup­pen denk­bar. Wün­schens­wert ist ein zusätz­li­ches Semi­nar­an­ge­bot, das die Kol­le­gen und Kol­le­gin­nen bei der Lösung ihrer Pro­ble­me unter­stützt.

Stoff­be­zo­ge­ne Maß­nah­men

Bei die­sen Maß­nah­men geht es um den „betrieb­li­chen Bin­nen­markt“ und um die Ver­füg­bar­keit von Sucht­mit­teln im Betrieb.
Sinn­vol­le, attrak­ti­ve Alter­na­ti­ve könn­te bei­spiels­wei­se sein, das im Betrieb ver­kauf­te Geträn­ke­an­ge­bot mög­lichst zu erwei­tern und zusätz­lich fri­sche Säf­te, ver­schie­de­ne Mar­ken Mine­ral­was­ser, ein kul­ti­vier­tes Kaf­fee- und Tee­an­ge­bot etc. bereit­zu­stel­len.

Wich­tig für den Kan­ti­nen­be­reich:

  • Dekla­ra­ti­on und Reduk­ti­on von Alko­hol in Nah­rungs­mit­teln
  • Spi­ri­tuo­sen wer­den im Betrieb nicht ver­kauft
  • Ver­teue­rung von Bier und Wein und Sub­ven­ti­on alko­hol­frei­er Geträn­ke

Eine wei­te­re Ansatz­mög­lich­keit bie­tet die alko­hol­freie Bewir­tung von Kun­den. Sie ver­mit­teln damit ihren Geschäfts­part­nern, dass im Zuge der Qua­li­täts­si­che­rung Sucht­mit­tel aus dem unmit­tel­ba­ren Arbeits­be­reich ver­drängt wer­den sol­len und alle lei­ten­den Mit­ar­bei­ter und Mit­ar­bei­te­rin­nen Vor­bild­funk­ti­on über­neh­men. Kun­den neh­men ein attrak­ti­ves alko­hol­frei­es Ange­bot ger­ne an. Wenn nicht, soll­ten sie außer­halb des Unter­neh­mens bewir­tet wer­den.

Ent­schei­dend ist bei allen prä­ven­ti­ven Maß­nah­men das Vor­bild­ver­hal­ten der Füh­rungs­kräf­te. Inner­halb des „Arbeits­krei­ses Sucht“ ist des­halb ein Ver­hal­tens­ko­dex zwi­schen Unter­neh­mens- und Arbeit­neh­mer­ver­tre­tern abzu­stim­men.

Per­so­nen­be­zo­ge­nen Maß­nah­men

Die­se Ebe­ne umfasst die Infor­ma­tio­nen der gesam­ten Beleg­schaft in Form von Akti­ons­ta­gen, Info- Ver­an­stal­tun­gen, Semi­na­ren etc.

Öffent­lich­keits­ar­beit

Vor­aus­set­zung für die Akzep­tanz der Maß­nah­men ist eine gute Öffent­lich­keits­ar­beit.
Es ist sinn­voll, die Mit­ar­bei­ter durch visu­ell anspre­chen­de, posi­ti­ve Bot­schaf­ten für das The­ma zu inter­es­sie­ren und für Aktio­nen zu gewin­nen. Je attrak­ti­ver die Alter­na­ti­ven zum Kon­sum alko­ho­li­scher Geträn­ke sind, des­to eher wird sich Erfolg ein­stel­len.
Es gibt sehr unter­schied­li­che For­men, auf wel­che Art die Beleg­schaft infor­miert wer­den kann.
Falt­blät­ter ohne erho­be­nen Zei­ge­fin­ger, die in einer posi­ti­ven Auf­ma­chung Sucht­prä­ven­ti­on und das Bera­tungs­an­ge­bot beschrei­ben, kön­nen ver­teilt und aus­ge­legt oder an alle, die Beleg­schaft und deren Fami­li­en ver­schickt wer­den.

Eine wei­te­re Mög­lich­keit, die Mit­ar­bei­ter und Mit­ar­bei­te­rin­nen in die Prä­ven­ti­ons­maß­nah­men aktiv mit ein­zu­bin­den, ist die Aus­schrei­bung eines Pho­to­wett­be­werbs oder eines Pla­kat­wett­be­werbs, bei dem Mit­ar­bei­ter und Mit­ar­bei­te­rin­nen Moti­ve ein­sen­den, die mit einer zün­den­den Über­schrift ver­se­hen auch im Betrieb aus­ge­hängt wer­den. Der Reiz für die Beleg­schaft erhöht sich durch eine Prä­mie­rung.

Sol­che Akti­vi­tä­ten tra­gen dazu bei, dass sich die Mit­ar­bei­ter mit dem Pro­gramm iden­ti­fi­zie­ren.
Ein her­vor­ra­gen­des Medi­um, um das Bera­tungs­an­ge­bot zu erläu­tern, ist ein Arti­kel in der Haus­zeit­schrift oder aber das Intra­net.
Hier besteht die Mög­lich­keit, dass sich die Ansprech­part­ner per­sön­lich vor­stel­len und ihr Bera­tungs­an­ge­bot attrak­tiv dar­stel­len.

Beson­de­re Ange­bo­te machen:

Um mög­li­chen Such­ter­kran­kun­gen vor­zu­beu­gen, ist es not­wen­dig, inner­be­trieb­li­che Bedin­gun­gen zu schaf­fen, die das Wohl­be­fin­den der Mit­ar­bei­ter­schaft för­dern.

Attrak­ti­ve Semi­nar­an­ge­bo­te zu den The­men:

  • Stress­ma­nage­ment
  • Ver­bes­se­rung der Kom­mu­ni­ka­ti­on
  • Erler­nen von Ent­span­nungs­tech­ni­ken
  • Bewe­gung, sport­li­che Betä­ti­gung
  • Stei­ge­rung von Wohl­be­fin­den
  • Arbeits­zeit und –platz­ge­stal­tung

wer­den von den Mit­ar­bei­tern und Mit­ar­bei­te­rin­nen ger­ne ange­nom­men und ver­bes­sern nach­hal­tig das Betriebs­kli­ma.

(Quelle:„Nicht weg­se­hen, hin­ge­hen…; LWV, S. 66 – 71)

Impuls­vor­trä­ge, Vor­trags­red­ner und Work­shops

Durch sei­ne Erfah­rung weiß Mathi­as Wald genau, wovon er spricht, wenn es um Sucht geht: Er war jah­re­lang selbst betrof­fen. Mit sei­ner Geschich­te will er auf­rüt­teln und sen­si­bi­li­sie­ren; denn jeder kann betrof­fen sein. Im Semi­nar für Aus­zu­bil­den­de spricht Mathi­as über sei­ne Erfah­run­gen mit der Sucht und wie alles sei­nen Anfang nahm. Wann ist es Genuss, und wann beginnt eine Krank­heit? Bin ich süch­tig, wenn ich am Wochen­en­de mit mei­nen Freun­den Alko­hol trin­ke, oder wenn ich nicht auf die Ziga­ret­te nach dem Essen ver­zich­ten kann?

Kon­takt auf­neh­men

Fra­gen?

Tel.: 0661 2017900
Han­dy: 01622805321
E‑Mail: speaker@mathias-wald.de

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